Meine Kandidatur für den Landesvorsitz

Matthias Lüth

Was habe ich vor?

Mit der Nominierung des Dresdner Unterbezirks bewerbe ich mich als Landesvorsitzender der Jusos Sachsen. Gemeinsam mit euch möchte ich die Juso-Arbeit nach zwei Jahren lähmender Pandemie auf der Landesebene neu starten. Mein Ziel ist es, die Jusos in Sachsen bis zur Landtagswahl im Jahr 2024 als sichtbare, ernstzunehmende politische Instanz zu etablieren, die die Landespolitik aktiv und öffentlichkeitswirksam beeinflusst.

Ich freue mich darauf, euch alle endlich nicht mehr nur als kleine Kacheln in Videokonferenzen zu sehen: Auf Verbandswochenenden, auf Demonstrationen, bei der Herbstakademie, gemeinsamen Wahlkämpfen oder der Gedenkstättenfahrt. Wir werden hier viel Kraft und Motivation tanken, um Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Herausforderungen, wie die geringe Mitgliederzahl in den Flächenlandkreisen mit Jusos die weit verteilt wohnen. Als Landesverband müssen wir endlich wieder eine zusätzliche Anlaufstelle zu den Strukturen vor Ort sein. Durch transparente Strukturen und offene Projektgruppen eingebunden in verlässliche Arbeitsstrukturen, die sofort direkte Beteiligung ermöglichen, kann uns das gut gelingen. Mit einer guten digitalen Dokumentation und Kommunikation werden wir geografische Hürden insbesondere im ländlichen Raum überwinden.

Ich hab Bock, zusammen mit euch, viel Kraft, Zeit und Energie in diesen Landesverband zu stecken. Lasst uns uns gegenseitig motivieren und aktivieren. Lasst uns eine starke Struktur aufbauen, mit der wir nach außen sichtbar werden. Lasst uns versuchen, die Politik und die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Dazu möchte ich eine Qualifikationsreihe nach dem Vorbild der Jusos Dresden auf Landesebene umsetzen. Bereits in Arbeit ist der Relaunch unserer Website, die auch die Möglichkeit zur Präsentation der Unterbezirke haben wird. Gemeinsam mit unseren antifaschistischen Partner:innen möchte ich landesweit Projekte umsetzen, die uns Raumsichtbarkeit gewähren, wie bspw. studentisch-wohnen.de oder Querstellen als Gegenprotest zu leerdenkenden Spaziergängen. So wird es uns gelingen einerseits neue Mitglieder zu begeistern und andererseits die Politk aktiv zu gestalten.

Wer bin ich?

Ich bin Matthias Lüth, 28 Jahre alt und bin aktuell Geschäftsführer des Rings politischer Jugend in Sachsen. Vor knapp zehn Jahren bin ich zum Studium nach Dresden gekommen, welches ich gerade mit meinem Master Bereich der Wirtschaftsinformatik abschließe. Ich wohne in einer poltikbegeisterten WG, fahre gern Fahrrad und spiele Unihockey.

Bereits in der Schule habe ich angefangen mich nicht nur für Politik zu interessieren, sondern über Schüler:innenzeitung und Jugenddorfrat diese aktiv zu gestalten. Angekommen in Dresden habe ich mich als Geschäftsführer meines Fachschaftsrats über meine Referententätigkeit im StuRa und als Sprecher der BuFaK WiSo bis hin zur European Students Union in der Studierendenvertretung engagiert. Das letzte studentische Amt, welches ich als erster Student ausüben durfte, den Verwaltungsratsvorsitz im Dresdner Studierendenwerk, habe ich im Dezember abgegeben.

Bei den Jusos war ich zunächst mit Laura in der Landeskoordination der Juso-Hochschulgruppen tätig und teile mir heute mit Editha den Unterbezirksvorsitz der Jusos Dresden. Außerdem bin ich im Präsidium des Landesausschusses aktiv und Beisitzer im Unterbezirksvorstand der SPD Dresden.

Meine Überzeugungen

Mein politisches Interesse ist von Beginn an durch Digital- und Netzpolitik mit dem Recht auf individuelle Freiheit geprägt gewesen. Diese hat zwei Gegenspieler: den repressiven Staat und kapitalistische Großkonzerne. Die Lösung ist demokratischer Sozialismus. Die Sicherung von Grund- und Abwehrrechten gegenüber dem staatlichen Konstrukt auf der einen Seite und die Vergesellschaftung der Produktionsmittel des 21. Jahrhunderts auf der anderen Seite ermöglichen uns langfristig eine progressive Gesellschaft.

Wir erleben in unserer Gesellschaft immer wieder eine Verantwortungsverlagerung von Unternehmen und Regierenden auf Individuen. Sei es durch perfide Instrumente wie den manipulierenden CO2-Fußabdruck von bp oder das vage „wir benötigen erst einmal die gesellschaftliche Mehrheiten für Klimaschutz, bevor wir diesen umsetzen“. Natürlich müssen wir alle auch unser individuelles Verhalten ändern und dabei persönliche Einschnitte hinnehmen – dies müssen wir aber als Gesellsschaft strukturell angehen. Sei es bei der Umstellung von gewohnter proprietärer Software auf ungewohnte freie Alternativen, bei der Überwindung von persönlichem sowie strukturellem Alltagsrassimus und Alltagssexismus sowie ebenso bei der erfolgreichen Bekämpfung der Klimaakrise.

Wir sind als Jusos mehr als die Summe unserer individuellen Mitglieder und können gemeinsam viel mehr erreichen als allein. Wir sind eine institutionalisierte Gruppe, die mit einer Innen- und Außenwirkung politische Entscheidungen nicht nur aktiv beeinflussen kann, sondern beeinflussen muss. Lasst uns die Individualkritik zur Gesellschafts- und Systemkritik emporheben und gleichzeitig mit gutem Beispiel als Verband voran gehen.

Was habe ich schon gemacht?

FAQ

Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit in Doppelspitzen gemacht und spreche mich daher klar für die Doppelführung bei den Jusos Sachsen aus. Durch unsere Satzung wird mit Einzelkandidaturen ermöglicht, dass die LDK jeweils frei und demokratisch entscheiden kann, wer zusammen in die Doppelspitze gewählt wird.

Rosa :)
Schreibt mir gern an info@matthias-lueth.de! :)
Bei Fragen von allgemeinem Interesse veröffentliche ich die Anworten im Anschluss gern auch hier.